Recap: Wolfenbütteler Festspiele x DJ Orchester

Recap: Wolfenbütteler Festspiele x DJ Orchester

Wenn mich jemand nach meinen diesjährigen Konzerthighlights fragen würde, wäre meine Antwort splash!16. Ganz klar! Würde man mich noch nach Platz 2 und 3 fragen, würde ich ohne zu zögern antworten, dass die 2 von den Wolfenbütteler Festspielen belegt ist und Platz 3 von der Converse Get Dirty Tour in Hamburg, mit Major Lazer, Dillon Francis & Hudson Mohawke. Die beiden letzteren fanden übrigens auch in meiner absoluten Lieblingslocation statt, dem Übel & Gefährlich hier in Hamburg.

Anyway. Als ich Freitag Abend von der Uni kam, war ich fertig mit den Nerven. 3 Stunden Javascript-Hölle sind einfach nichts für mich, nicht kurz vor dem Wochenende, wobei, das wiederrum beginnt für mich ja auch erst Samstags ab 18:00 Uhr.
Einlass bei den Wolfenbütteler Festspielen war um 00:00 Uhr, Beginn um 01:00 Uhr, also war die nächste Frage, wie bekommst Du die nächsten 3 Stunden rum, ohne einzuschlafen. Well, das haben wir auch ohne Probleme gemeistert. Also schnappte ich mir meine Ostblokk-Gang (bestehend aus dem Lieblingsjungen und meinem Lieblingskommilitonen) und steppte Richtung Schanze, Wolfenbütteler Festspiele Callin‘!

Wolfenbütteler_Festspiele_DJOrchester

Angekommen mussten wir knapp 1 ½ Stunden anstehen. An sich semi-geil, mit dem kleinen Unterschied, dass fleißig Jägermeister-Shots aus dem Promowagen durchgereicht wurden, sodass man zumindest etwas zum “warmtrinken” hatte. Und wenn man so aneinander gekuschelt in der Schlange steht und vor sich hin tourettiert, wird man auch beachtet, zumindest erkläre ich mir so, dass plötzlich ein verwundertes “Shawty” aus 2m Höhe an mich gerichtet wurde und ich beim Hochschauen den Homie Denis vom Flashback Magazin vor mir stehen hatte. Somit hatte ich auch meine Ostblokk-Gang vervollständigt.
Ein Schulterblick ließ mich noch erkennen, dass das eine oder andere bekannte Gesicht noch vor Ort war um sich den nicen Abend zu geben. Marc von Testspiel z.B., Buzz-T von Blogbuzzter, aber auch musikalische Verdächtige á la: Samy und DJ Vito huschten an uns vorbei. Wait… wir dachten doch es ginge hier um das DJ Orchester bestehend aus: “Mirko Machine, DJ Mixwell und DJ Stylewarz”?…

Wolfenbütteler_Festspiele_Crowd

Ich steh ja derbe auf den Aufzug im Übel & Gefährlich, Du wirst nämlich schon dort von feinsten Basswellen während der Fahrt massiert. Angekommen im Dachgeschoss waren wir ready to Rumble. Schnell noch ein Jägermeister-Energy geschnappt und für den guten Blick auf die Treppe gestellt.

Wolfenbütteler_Festspiele_Rakaa_DJ_Babu

Zunächst stand das DJ Orchester nicht auf der Bühne, denn auf dieser war scheinbar (!) nur Platz für eine gigantische Boombox.
Stattdessen wurde die Crowd, von 3 versetzen DJ-Kanzeln am Rande des Floors zum feiern animiert. Das Geheimnis um die Boombox wurde dann ziemlich schnell gelöst, diese spuckte nämlich die musikalischen Gäste des Abends aus:
Afrob, DJ Vito, Ferris MC, Matteo Capreoli, Megaloh, Toni.L, Torch & Samy Deluxe. Tightes Line-Up denkt Ihr? Von wegen! Als Kirsche auf dem Sahnehäubchen wurde es kurz nach dem Auftritt von Torch & Toni.L still, aber nur damit der große Knall folgen konnte! Niemand geringeres als DJ Babu und Rakaa von den Dilated Peoples gaben sich die Ehre nochmal der feiernden Crowd richtig einzuheizen, bis das DJ Orchester anschließend von der Bühne aus wieder übernahm.

 

Mein Highlight:

Die Liveperformance von Ferris MC & Afrob zu Reimemonster, der Lieblingsjunge feierte dafür die Sneak Preview von ASD umso mehr.

Fazit:

  • Das DJ Orchester war der Wahnsinn
  • Die Locationauswahl war top ❤ Übel & Gefährlich
  • Die Musik war super, die Menge stand fühlbar nie still!
  • Die Bar war wirklich lobenswert und trotz tausender Menschen, die ihr Jägermeister-E ordern wollten, ging die Bedienung schnell und mit einem Lächeln auf den Lippen, von statten.
  • Die Stimmung, well, der Schweiss tropfte von der Decke und wir taumelten glückselig gegen 05:00 Uhr heim – nuff said!?!

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