[Recap] splash! Festival 17 | Day 2

[Recap] splash! Festival 17 | Day 2

Zeit für den Recap Nr. 2 zum splash! Festival 2014 aka. #splash17. Highlights? Das Creative Camp, der Paint Club Battle, Yelawolf, Outkast & natürlich Ronny Trettmann, der der splash! Crowd erstmal bewiesen hat, wofür das “R” in Ronny steht – nämlich für RRRRasiert!

Good Morning splash! Festival Day #2

Samstag Morgen, nach 4 Stunden Schlaf merk ich wie der Fuß vom Lieblingsjungen mich vorsichtig aber konsequent aus dem Bett schickt. “Geh mal duschen Fräulein, Frühstück gibt’s nur bis 10:00 Uhr”. Ich trotte also Richtung Bad, komme wieder, greife total verplant nach Shirt und Sweatpants und laufe gemeinsam mit dem Lieblingsjungen Richtung Speisesaal. Willkommen in der “Rüstige Rentnergang”, die ihre splash! Festival Nächte weder auf dem VIP Zeltplatz, dem MIXERY CAMP oder sogar auf dem normalen Zeltplatz verbringt. Nein, wir haben uns ja in einer niedlichen kleinen Pension 20km entfernt von RapDeutschland einquartiert. Hier wartete übrigens morgens das komplette Frühstücksmenü auf uns. Irgendwo zwischen Brötchen, frischem Vollkornbrot, Kaffee, Joghurt & Cornflakes habe ich aromatisierten Zucker entdeckt und war hin und weg von der Tatsache, dass mein Kaffee nach Amaretto schmecken kann, ohne dass ich mir meinen heißgeliebten Monin Flavour reinballere. Anyway. Ich wollte nur kurz anmerken: Wir hatten richtig tightes Frühstück! Was mir übrigens nicht viel weiterhalf, da ich einfach müde as fuck war. Zurück im Zimmer, hatte der Lieblingsjunge keine Sekunde um mich über den weiteren Tagesverlauf aufzuklären, denn kaum sah ich das Bett, lag ich drin und schnarchte innerhalb von 30 Sekunden leise und zufrieden vor mich hin…

splash17 | Day #2

Gegen 13 Uhr ging das Spektakel also wieder los, diesmal aber berechtigt. Während der Lieblingsjunge zuerst das Bad besetzte, nutzte ich die angenehme Restwärme des Bettes und das vorhandene WLAN um ein paar Impressionen bei Facebook & Instagram zu posten. Ready | Steady | Go. Fresh machen, in Splash-O-Mobil jumpen und ab ging die wilde Fahrt Richtung Ferropolis. Wagen geparkt, zum Shuttle-Bus gesprintet & ab zum Festival-Gelände. Mit ein wenig Verzögerung kamen wir also an, checkten kurz die Lage auf dem Creative Camp (wo um 18:00 Uhr das Paint Club Battle mit 2 Crews aus Hamburg stattfinden sollte), jagten uns Essbares: Knobi Satt! (Holy Moly! Habt Ihr das schonmal probiert?) Bis dato war Handbrot ja mein Festival-Food #1, aber nachdem ich am splash! Festival ein “Knobi Satt” mit Salami probiert hatte, war ich derbe in Luv. O.k., ich hab wahrscheinlich aus jeder Pore übertrieben nach Knoblauch gestunken und in Twilight hätte ich nichtmal eine Komparsenrolle als Baum oder ähnliches abbekommen, aber who cares. Wir uns also das Knobi Satt gegönnt und ich immer noch ein bisschen angry. Gegen das “H” in Hangry konnten wir mit dem Essen zwar ankämpfen, aber meine Laune war nur so semi, da ich den Spontan-Auftritt von Materia verpasst hatte.

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© Homie Jones (@johoheka4G)

 

Creative Camp | x | splash! Festival 17

Jones hatte zwar versucht uns In-Time zur Secret Location zu lotsen, aber irgendwo zwischen komischen Sekundenregen, dem Creative Camp, dem Knobi Satt und dem arbeiten (wir waren ja nicht nur zum Vergnügen da) ließ es sich leider nicht einrichten Marten zu sehen. #hrmpf Zum Glück war unser persönlicher splash! Späher Jones jedoch vor Ort um uns in Echtzeit einen Liveticker über das gesamte Geschehen auf dem splash! Gelände zu geben, egal ob über geplante, oder ungeplante Ereignisse. Good 2 Know. Während also Jones uns im 5 Minuten Takt Standorte und Happenings durchgab streiften der Lieblingsjunge und ich durch das Creative Camp und checkten dort die Lage. Während er also beim Boombox-Meeting von Harzfein in die verschiedenen Modelle versunken war und fasziniert Bilder knipste, landete ich wieder am Stand der “We Run This” Mädels. O.k., ein unechtes Tattoo reizte mich weniger. Viel mehr die Tatsache, dass die Motive übertrieben fresh waren. Mindestens genauso nice war der Vinylism-Stand, wo es ältere und aktuellere Vinyls zu erwerben gab. Honestly, es reizte mich schon so, die eine, oder andere Platte einzustecken, aber weniger aufregend fand ich es mit einer Handvoll Platten den gesamten Abend über das Festival-Gelände zu steppen. Ich meine, mal im Ernst. Das splash! Festival gehört nunmal zelebriert!

Backstage Hustlers

Nachdem der Lieblingsjunge und ich also genug Impressionen eingesammelt hatten und Eric und nochmal darüber aufgeklärt hatte, dass der Paint Club Battle von der 6. Lachs Vs. den We Run This Mädels (Anna T- Iron & Xuli) um 18:00 Uhr beginnt steppten wir also Richtung Backstage um die Bilder zu uppen und nochmal fernab des ganzen Festivalhypes unseren Timetable zu checken. Angekommen widmete man sich dem Upload der ersten Impressionen, während irgendwo aus dem hintersten Tattoo-Zelt ein verplanter Money Boy herausgekrochen kam. Irgendwie erweckte er mehr den Eindruck eines verschlafenen Riesenbabys, dass man unsaft aus  dem MittagsNap  in seiner Opiumhöhle gerissen hat, aber viel mehr irritierte mich, was er auf dem splash! Festival zu suchen hatte und vor allen Dingen, warum statt dicker Goldkette diesmal ein Artistpass um seinen Hals baumelte. Die Antwort darauf gab es zur fortgeschrittenen Stunde an unerwarteter Stelle. Kurz gechillt, Marc (von Auf die gute Tour, den ich noch aus Beazy kenne) getroffen, kurz gechillt und schon war es 17:30 Uhr und Zeit für uns das Spektakel “Paint Club Battle” aufzusuchen. YAK YAK YAK YAK!

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Backstage Hustlaz

 

Let The Paint Club Battle Begin

Das Prinzip kennt Ihr ja. 2 Teams bestehend aus 2 Dudes (der 6. Lachs) und 2 Dudettes (We Run This Ladies) haben 60 Minuten Zeit und bekommen ein Thema, welches sie auf Leinwand umsetzen müssen. Zur Verfügung stehen dazu diverse Molotow Cans & Eddings. Der Moderator kündigte das Thema “Kohle Kumpels”an und selbst das Team von Arte ließ es sich nicht nehmen, die Action zu dokumentieren. Während das Boys-Team direkt loslegte, ließen sich die Ladies erstmal ein wenig Zeit und sprachen das Thema durch, und haben damit den richtigen Weg gewählt! Denn nach 90 Minuten wurde durch das Publikum der Gewinner gekürt, indem mit einem Dezibelmessgerät gemessen wurde, für welches Team mehr Lärm gemacht wird. Anna T-Iron & Xuli holten sich den wohlverdienten Sieg ab und posierten ganz ladylike vor ihrem finalen Piece (Was mich übrigens ein wenig vom Style her an Miami Vice erinnert, na Ihr wisst schon).

Get The Fuck Up! Yelawolf Time

Es war inzwischen schon 19:30 Uhr und meine Wenigkeit hatte (mal wieder) Hunger. Und ich wollte kurz bei den Homes am Relentless Flashpoint vorbei. Und noch kurz A$AP Ferg sehen. Und vor allen Dingen Yelawolf! Ich meine Trunkmuzik!!! #NuffSaid. Das Beste was ich an dem Abend bekam war auf jeden Fall nen Espresso Machiatto, den ich mir ganz bosshaft gönnte. Und während ich den zahlte erhielt ich vom Coffeeboy das Kompliment, dass ihn mein Style doch sehr an M.I.A. erinnern würde. ❤ So, Kaffee (✔), Cookies (✔) und ab zur Desperados Aruba Stage, wo Yelawolf und sein DJ Klever die komplette Stage in Schutt und Asche legten. Ich – Gänsehaut und ein bisschen verliebt, mal wieder zum Leidwesen vom Lieblingsjungen. Es gab nämlich Artists, die mich auf dem splash! Festival dazu gebracht haben, wie ein hysterischer Teenie zu kichern und rosarote Herzchen zu sehen: 1. Olson (Freitag) 2. Yelawolf (Samstag) 3. RAF CAMORA (Sonntag) Übrigens lässt sich anhand meiner Top 3 Rapper schlecht ein einheitlicher Männertyp ableiten, oder? #JustSayin Zurück zu YelaWolf & DJ Klever. Die Jungs lieferten eine Wahnsinns-Show (selbst wenn wir an diesem splash! Wochenende nicht soviele Acts gesehen hatten, wie geplant, Yelawolf setze die Messlatte für die kommenden Künstler ziemlich hoch und ließ uns beide schwärmend zurück). Und wie auf Wolken und total high liefen wir zurück Richtung Snipes Vulcano Mainstage und VIP Tribüne.

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Just Trunk!

 

Zurück in die Vergangenheit mit Outkast

Time 4 Outkast, Bitches! (Übrigens, ich frage mich immer noch, wie es Big Boi hinbekommen hat mehrmals an mir vorbei auf Toilette zu gehen und nicht rauszukommen um ein paar Minuten später genau den selbigen Weg zu bestreiten, er verwirrte mich sehr). Der Lieblingsjunge und ich also Richtung VIP Tribüne gestepped, unten kurz ein High5 und splash! 17 Fachgespräch mit DJ MQ, bis sich die Bühne kurz verdunkelte und eine angenehme Spannung in der Luft lag… und die Bombe endlich platzte. Mit dem einzig wahren B.O.B. stürmten Big Boi & André 3000 die Bühne und nahmen das gesamte Publikum mit auf eine Hip Hop Zeitreise. Feels Like Back In The Days Baby! Die US-Amerikanischen ATLiens spielten nicht nur Classic Shit, sondern legten sowohl mit Kostüm, als auch mit Nikitea Thomson & ein paar Ladies aus dem Publikum eine mega-Show hin, die uns noch ewig in Erinnerung bleibt.

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Outkast Takeover

 

Trettmann HiFi Vs. OK Kid Soundsystem

Nach der Show hieß es für uns noch kurz Jones & Can einsammeln und Richtung Samoa Stage steppen, wo das OK Kid Soundsystem gegen Trettmann Hifi antrat. Schwer zu erraten, auf wessen Seite ich war, oder? Nachdem die Jungs von OK Kid beim Soundclash auf die Strategie setzten, Ronny als “komischen Vogel” vorzuführen und Money Boy & 3Plusss auf die Bühne zu holen hiermit sei auch erklärt, welche Daseins-Berechtigung Money Boy auf dem splash! Festival hatte), überraschte Ronny mit den tightesten Dubplates ever. Dabei hatte er sich wirklich den Support einmal quer durch Rapdeutschland geholt, denn mit am Start waren ZM Jay, Tefla & Jaleel, Veedel Kaztro, Die Absoluten Beginner, Samy Deluxe, Afrob, KIZ & RAF! Live Support gab’s von den Orsons, Agent Lexie & Megaloh. Bombaclat! Ronny Trettmann kam, sah & siegte verdient. Und der Lieblingsjunge und ich machten nach der Übershow los Richtung Hotel. Learning des Abends, erwarte nichts und Du wirst umso krasser umgeblastet. Trettmann Hifi Vs. OB Kid Soundsystem war z.B. kein fester Programmpunkt bei uns gewesen. Trotzdem steppen wir dort vorbei uns sind nur noch ausgerastet bei Ronny. Hat der gute definitiv mal ein mega Programm aufgefahren.

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Die Pimpcess am cool rumstehen

Sneaker: Air Jordan Flight 45

Pants: Cupcake Mafia via. The Funky Lady

Top: Southpole

Chain: Vero Moda

Modemädchen hin, oder her. Auch wenn ich keins von den typischen Fashionbloggerinnen bin, werd ich doch gelegentlich mal gefragt, wo ich meinen Apparel so herbeziehe, dachte ich mir, gibts direkt ne kleine Quellangabe. Ach übrigens, da der Power Powl  sich zu einem Fotonerd entwickelt hat, gibt es nochmal eine Gallery mit etwas mehr Impressionen hier. Und weil es so schön ist, hier nochmal ein Bewegtbild-Recap zu unserem Tag #2 von der First Lady of 16Bars.de Visa Vie.

PS:

Ja verdammt, Visa Vie und ich haben uns abgesprochen, dass das nach links schauen, die neue „IT“ Pose ist. #GoAndSpreadTheWord

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