Saturday | splash! Festival 2016 Day II

So, weil Ihr es so wollt und Kav heute BDay hat, gibt’s hier die Recap zu den letzten beiden splash! Festival 2016 Dayze.

Samstag Morgen um 6 wach werden, weil jemand im Nebenzimmer gegen die Wand schlägt und komplett ausrastet. Während Haeyvn neben mir total friedlich im Tieflschlaf ist, hab ich Angst, dass der Rambo aus dem Nebenzimmer gleich bei uns reinstürmt, um hier seiner Agression freien Lauf zu lassen. Ich krieche also aus dem Bett, geh ins Bad, schaue aus dem Fenster in Richtung Sonnenaufgang und frage mich, was ich zur Verteidigung am Start hätte. Die einzige vernünftige “Waffe”, die hier so rumfliegt, wäre mein Haarspray, welches ich zum Pfefferspray umfunktionieren müsste. Aber sonst, wäre ich aufgeschmissen. Also krieche ich wieder zurück ins Bett, wenn der Typ von nebenan gleich hier Amok läuft, kann ich zumindest so tun, als ob ich penne, oder vielleicht sogar tot bin?

Breakfast for Champions:

Ziemlich save, so wie Haeyvn und ich morgens zum Frühstück gelaufen sind, hätte niemand gedacht, dass wir 2 sweete Chicks vom splash!-Festival sind, sondern viel mehr, dass 2 Zombies von den Toten auferwacht sind, um sich den letzten Schuss Koffein intravenös zu setzen. Tja. Wir kommen also beim Frühstück an und eine ganz aufgeregte Hotelbesitzerin winkt mich zu sich: Sag mal… kennst Du die Gruppe «Haftbefehl? »… und da fing ich an zu checken, was eigentlich Phase ist… deswegen kam mir die Randalestimme von heute Morgen so bekannt vor. Der gute Hafti hat also die Nacht im Nebenzimmer verbracht und ganz Rockstar-Like etwas Action gemacht, auf meine Schlafkosten. Geil!

Nach dem tighten Frühstück, gutem O-Juice & Litern an Kaffee gings zurück ins Zimmer, wo wir fresh gestyled und mit Berliner Luft bepackt, uns los Richtung Ferropolis machten. Unser Ride abgestellt, ging’s zurück zu Kav’s Camp, wo uns schon die ziemlich sweete “OMG” erwartete und dank Eisbrecher Berliner Luft, war eh alles easy. Wir chillten kurz mit der Gang, beschlossen dann doch, uns dann Richtung Festivalgelände zu verabschieden, da wir soviel Gossip über die Secret Stages & den Zauberwald gehört hatten, dass wir uns ein eigenes Bild davon machen mussten.

Palmen aus Plastik & Zeitreisen mit dem Mic

Zu meinem Glück kamen wir noch so zeitig an, als das wir das letzte Viertel vom Homie RAF Camora noch mitbekommen konnten – den ich übrigens ja sehr schätze und feiere. Kurz mit Haeyvn einmal quer über’s Gelände, sind wir relativ schnell wieder in der VIP Area gelandet. Nicht wirklich, weil wir solche großen Eko Fresh Fans sind, sondern viel mehr, weil es dort einfach am entspanntesten war. Und ich brauchte nach der Nacht und vor allen Dingen, bevor die Gang eintraf, auf jeden Fall noch ne Runde Entspannung. Wenn Bayreuth auf Berlin trifft und München auf Köln, ist es auf jeden Fall ne ziemlich unterhaltsame und explosive Mischung.  Klar, dass ich kurz mit dem Gedanken spielte, mir doch einen Drink zu gönnen. Was ich aber schnell aus Solidarität gegenüber der Fahrerin wieder verworfen habe… zumindest bis die Gang eintraf.

Turnup for 257!

Pünktlich zu den 257er, waren die „Orange Juice x Milchschnitten Gang“ nämlich vollständig und wir durften uns eine sehr schräge ballerman-mäßge Show der Essener Jungs auf der Snipes Mainstage geben. Warum hab ich mich eigentlich nicht in dem Moment verdrückt? Zu Ty Dolla, oder zumindest zu Celo & Abdi? Man weiß es nicht. Wahrscheinlich ist das dieses Ding namens Loyalität. Brav hab ich also 257er über mich ergehen lassen, in der Hoffnung, dass Coup besser wird.

Babo & Birra: Die Premiere von „Coup“

Coup war… ok! Wirklich es war nicht schlecht, aber die Solo-Tracks, sowohl von Hafti, als auch von Xatar kamen alleine fresher rüber, als die gemeinsamen Coup Tracks. Ja, die Jungs aben auf jeden Fall gut abgeliefert, aber irgendwie wirkten die beiden auf der Bühne nicht wie ein eingespieltes Team. Während Hafti performt hat, wirkte Xatar nämlich eher etwas „Lean Back“ auf der Bühne rum und während der Xatar performt hat, wirkte Hafti etwas verloren auf der Mainstage. Was übrigens ziemlich süß ist, wenn ein 2-Meter-Brecher, wie Hafti etwas lost auf der Bühne rumsteht und seinem Homie beim feiern zuguckt.

The Roots Are Made For Memories!

Rein zur Bar, Drinks gegrabbed und wieder zurück raus, Platz saven für “The Roots”. Ich meine kommt schon! Für mich definitiv 1 der beiden Highlights des diesjähringen splash!-Festivals. Und wahrscheinlich nicht nur für mich, während die jüngere Generation rüber zu Action Bronson gewandert ist, saßen meine “Hip Hop Ultras” ehrfürchtig auf Ihrem Platz und konnten es kaum erwarten, dass die Roots Jimmy Fallons Late-Night-Bühne, gegen die Snipes Mainstage tauschten. Zumindest für diesen 1 legendären Abend.
Und während ich diese Zeilen tippe, habe ich unfassbare Gänsehaut und Flashbackz, nicht nur die All-Time-Classics wurden performt, sondern auch Mash-Ups z.B. von Drizzy & Guns N’ Roses. Die Tuba (Alter, wie kann man bitte 90 Minuten lang mit einer Tuba eskalieren, bouncen und eskalieren), war definitiv eins der Teile, die man auf dem splash! nicht so häufig zu sehen bekommt und mal im Ernst – da geht einiges auf dem splash!-Festival. Totale Eskalation war übrigens bei dem Electro-Part angesagt, ich meine wer ist dieser AraabMuuzik. The Roots haben einfach mal eine MPC dermaßen auseinandergenommen, sodass die Gang auch irgendwann nicht mehr feiern konnte, sondern sich nur noch total k.o. am Gelände festhielt. Aber nicht, ohne zum grandiosen Outro zu “The Seed” in einem mega Funk-Version nochmal komplett die Dance-Skills auszupacken.

All Eyes on: The Highlight

Unser Highlight des Abends war aber definitiv die Lady, die die Running-Order auf der Snipes Mainstage wohl eher zum Kotzen fand und dies auch 4x hintereinander direkt zu unseren Füßen demonstrieren musste. Der Appetit auf Käsespätzle war Bae und mir somit für den Tag definitiv vergangen. Eigentlich hatte ich ja noch Bock, kurz bei der Deuschrap-Party von Herrn Schacht vorbeizuschauen, aber irgendwie waren alle dermaßen zerstört von dem Auftritt der Roots, dass wir uns im Kollektiv losmachten Richtung Campingplatz. Angekommen habe sich unsere Wege aber definitiv noch nicht getrennt. Was ist denn das splash!-Festival 2016 ohne Camping-Hang Over Action. Bluetooth-Lautsprecher an und erstmal den einen, oder anderen Hip-Hop-Tune leise über den Campingplatz schallen lassen, während Grillen romantisch dazu zirpten. #WeißtDuEigentlichWieWunderschönDuBistSplash?

splash! Festival 2016 tonrabbit Day 3

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