Wenn man mich nach meinem Lieblingsgadget fragen würde, würde ich direkt antworten „mein Smartphone“, direkt gefolgt von meinen heißgeliebten Headphones. Denn ohne beides verlasse ich grundsätzlich nicht das Haus und wenn doch fällt es mir meist (zum Glück) relativ schnell auf, also dreh ich direkt um und nehme den Weg zurück nochmal in Kauf um meine Gadgets wieder ganz nah bei mir zu haben.

Und da meine Musik mir sehr viel bedeutet und mich 24/7 eigentlich begleitet war es mir ein besonderes Anliegen, mir mal den Homie René kurz zu schnappen, damit er mir ein paar Takte zu über sein tightes Projekt #Headphonelovers erzählen kann.

#Headphonelovers ist toll. Denn René schnappt sich tolle Menschen und macht noch tollere Fotos von ihnen und ihren Headphones. Egal ob bei der Arbeit, beim Sport, auf dem Weg zur Uni, in der Bahn, oder whatever. Bis dato bekommt man nur durch „Empfehlung“ die Chance sich von René knipsen zu lassen, aber allein sein Portfolio mit den unterschiedlichsten Charakteren lässt erahnen, wie cool das Projekt ist, wie sonst würdet Ihr Euch euch erklären, dass die unterschiedlichsten Heads wie z.B. Caro, Martin Soulstew, Jan Crode & das Kopfkindchen sich auf der #Headphonelovers Seite tummeln? Analog zum Shooting gibt es von Rene noch einen kleinen Fragebogen mit auf den Weg um die Wahl der Headphones und den Musikgeschmack etwas klarer darzustellen, aber was erzähl ich denn da. Checkt einfach mal das Interview. Und im Anschluss gibt’s noch eine kleine Sneak-Peak zu dem #Headphonelovers Shooting vom Lieblingsjungen! <3

1) Hey René, stell Dich doch mal kurz vor!

Mein Name ist René Sasse und ich fotografiere gerne :-) Neben meiner Arbeit bei einem Internet Service Provider in Hamburg organisiere ich den Webmontag Hamburg und bin auch sonst in der Digitalen Szene viel unterwegs.

 

2) Was ist Headphonelovers/ bzw. wie „funktioniert“ es?

WAS es ist, ist leicht erklärt: Eine Fotoserie mit Menschen, die ihre Kopfhörer lieben und gerne tragen. Sei es bei der Arbeit, unterwegs oder zuhause.

 

3) Wie bist Du auf #Headphonelovers gekommen?

Tjahaa…

Eine echt gute Frage. Ich organisiere seit nun knapp zwei Jahren zusammen mit Kristin Oldenburg den Webmontag in Hamburg. Wir haben immer einen wirklich guten Fotografen dabei, der den Abend in Bildern festhält. Nur allzu gern würde ich selbst die Fotos machen… Stefan, einer der Fotografen (Stefan, danke für all Deine tollen Bilder!), sagte mal: “Ich fotografiere hier immer gerne. Ich kann mich hier kreativ komplett ausleben. Das ist wichtig für mich.”

Bilder sind für mich wichtig. Ich bin sehr visuell beeinflussbar… ich sehe viele Dinge auf der Straße die merkwürdig sind. Das ich das dann fotografieren muss ist ja klar. Sehr oft wurde ich, ob der sehr merkwürdigen Verrenkungen (ich lieg schon mal mitten auf der Straße), beschmunzelt und gefragt “Was fotografieren Sie denn da?”, “Wirklich? Daran ist doch nix besonderes?! *lach”

Der Spruch “Ist das Kunst oder kann das weg?“ kommt auch nicht von ungefähr. Nicht jedem sagt eine besondere Kunstform zu. Es gibt eine große Auswahl an Möglichkeiten Kunst zu erzeugen.

Kristin war es letztlich, die mich ermutigte mal eine eigene Fotoserie entstehen zu lassen. Es blieb die Frage nach dem was und wie.

Ich wollte schon lange eine Serie fotografieren. Ganz wichtig war mir, dass eine Person mit auf dem Bild sein sollte. Wer gerne fotografiert weiß, wie schwer es ist, von jemanden ein Foto machen zu dürfen. Dinge auf der Straße sind da doch sehr geduldig.

Die Idee, Menschen mit ihren Fahrrädern zu fotografieren kam mir überhaupt nicht in den Sinn, dabei lag es so nahe… Björn Lexius und Till Gläser haben diese Idee bereits im Oktober 2012 auf den Weg gebracht und super umgesetzt

Im Oktober ist dann (praktisch zeitgleich) meine Idee zu einer Serie entstanden: Ende Oktober ging ich über die Fußgängerbrücke vom Cinemaxx zum Bahnhof Dammtor. Die Sonne schien, blauer Himmel… es war ein schöner Herbsttag. Als ich die Brücke überquerte kam sie mir entgegen: Eine Junge Frau. Gut angezogen. Mit Handtasche über der Schulter… und weißen Kopfhörern an der Tasche baumelnd. Das Licht schien genau auf sie und ihren Kopfhörer. Da wusste ich: Das wird das Motiv meine Serie!

Es gibt so viele Menschen, die mit ihren Kopfhörern durch die Gegend laufen. Ob nun in der U-Bahn oder auf der Straße. Es sind zumeist auch Menschen, die nicht unbedingt der Durchschnitt sind. Wunderbar.

ReneSasse_Headphonelovers

Rene Sasse – Head Of Headphonelovers.de

4)  Ist #Headphonelovers Deine Selbstverwirklichung, oder gibt es einen „Plan“ dahinter? Und falls ja, was möchtest Du mit #Headphonelovers erreichen?

Beides. Ich fotografiere wirklich gerne. Meine Herzdame Christine hat mich vor 12 Jahren wieder zurück zur Fotografie geführt… dafür danke ich Ihr sehr.
Der Spruch „Do it with passion or not at all“ ist wohl auch mit einer der Auslöser gewesen. Meine Bilder waren immer gut… nur gut. So jedenfalls meine Meinung. Ich wollte besser werden. Das geht meiner Meinung nach nur, wenn man es macht. „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“ ist da wohl passend. Ich bin selten zufrieden mit meinen Bildern und freue mich über jede Art von Kritik. Und ich werde besser. Man sieht es den Bildern an.
Daher mein Aufruf an alle, die gerne fotografieren: Fotografiert. Immer. Überall. Probiert aus.

Ach ja… und nur für den Fall, dass ich kein Haus, Baum oder Nachwuchs hinterlassen sollte: Ich würde wirklich gerne ein Bildband rausbringen.

5) Welcher Fotograf dürfte DICH für #Headphonelovers shooten?

Tja. Ich denke, da kommen zwei in Frage. Stefan Groenveld oder Pablo Heimplatz.
Beide wissen übrigens noch nichts vom ihrem Glück mich fotografieren zu dürfen :-)

And now, a little Sneakpeak of Lieblingsjungen’s #Headphonelovers Shooting mit seinen Philips CitiScape DownTown (SHL 5605).  Zur der kompletten Serie geht’s hier entlang. <3

 

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