Ich ❤ Rap. Und ich ❤ Social Media. Und wenn das eine auf das Andere trifft verfolge ich das mit besonders großem Interesse und freue mich wie ein kleines Mädchen. 2012 gab Chakuza bekannt, dass er bei Four Music unterschrieben hat und am 8. März wurde dann auch endlich “Magnolia” gedropped, na mean?

 

Ach so, genau, Social Media. Zu dem Magnolia-Release  gab’s eine (meines Erachtens nach) recht coole Social Media Aktion von Chak & Four Music. Leider hab ich das Gefühl, dass diese ziemlich untergegangen ist, zumindest habe ich nirgends drüber lesen können, Zeit also dass ich Euch davon erzähle, oder?

Auf Chak’s Facebook-Seite bin ich nämlich über folgendes Video gestolpert:



Ablauf schien mir recht easy und gut durchdacht, denn in:

1) Quer durch Deutschland und Österreich wurden Plakate von Chak aufgehangen auf denen man seinen persönlichen Gruß hinterlassen konnte. (Berlin, Köln, Hamburg, München, Stuttgart, Dresden, Leipzig, Nürnberg, Dortmund, Frankfurt a.M.).

2) Die Plakatierungen wurden bei Google Maps hinterlegt.

3) Also nächstes Plakat lokalisieren, hin da, Gruß hinterlassen.

4) Foto vom Gruß knipsen.

5) per QR-Code auf dem Foto-Uploader landen, Bild hochladen & Go.


So far hörte sich sich ja alles easy an. Bedacht hab ich aber 2 Punkte nicht. Denn weder:

a)  hab ich 24/7 einen Edding bei mir um einen Gruß auf dem Plakat zu hinterlassen und Kulli eignet sich nicht besonders gut zum schreiben auf eine Litfaßsäule, noch

b) hab ich mit dem etwas gehobenerem Klientel in Hohenfelde rechnen können, denen ich erstmal erklären musste, dass ich keinen Vandalismus betreibe, sondern es sich eine Social Media Aktion von Chak & Four Music handelt… war auf jeden Fall ne Erfahrung wert, den Polizeiruf abzuwenden u_u

All-In fand ich die Aktion mega und würde mich freuen, wenn auch andere Labels sich weiter mit Social auseinandersetzen würden. Also nicht nur mit eine Künstlerpage auf Facebook, sondern auch mit mehr interaktiven Aktionen. Die Edding-Problematik, sowie die Vandalismus-Erklärung hätte sich anders abwenden lassen können. Als großer Foursquare Freund wäre das z.B. eine Möglichkeit gewesen, nämlich die Fans einfach am Plakat einchecken zu lassen. Noch größere Reichweite wäre durch einen simple Facebook Places Check-In erzielbar gewesen, denn ich denke mal, dass 70% meiner “nicht” social-affinen Freunde Foursquare haben… aber Facebook haben sie ja eh alle und im Newsfeed wäre es ja auch erschienen. Anyway, genug Klugscheisser-Stylizm. Ich drück mir jetzt erstmal selbst die Daumen und hoffe ich kann Chakuza in Österreich besuchen gehen. Aber erstmal freu ich mich auf Mittwoch, Four Abend im Mojo! ❤

Und bis dahin? Hier lang.

 

Über den Autor

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