Dann bekomme ich also am vergangenen Freitag spontan den halben Tag frei und mir fiel ein, dass ich unbedigt ein #HolzfellaRichGang Shirt benötige. Aber da ich keine Lust hatte noch groß in die Stadt zu fahren, oder 80 Euro in ein Hemd zu investieren bekam ich den heißen Tip vom meinem neuen persönlichen Fashionberater FID mal bei H&M in der Kinderabteilung vorbeizuschauen. CHECK! Passend zum Hemd gab’s noch Leggins & Gürtel und ab dafür mit Esra Richtung Williamsburg zum Dockville Gelände. Da wir aber eh schonmal zu spät dran waren, gönnten wir uns ganz dekadent ein Taxi zum Gelände.

 

Auf dem Dockville-Gelände angekommen düsten wir also wie 25.000 andere Festival-Besucher Richtung Vorschot Bühne, um uns am Pressebüro bezüglich des Interviews (comin’ soon) zu melden. Pech nur, dass der Künstler im Stau stand. Richtig. Pech für mich, Glück für Esra, die konnte mich dann nämlich zum “Nest” schleppte, wo eine verträumte Band namens “Waves of Joy” eine Mischung aus Indie, 60’s & Folk spielten. Esra entzückt und high, ich total entsetzt, sputete los als vertraute Beats aus Richtung Vorschot Bühne zu mir hinüber wehten.

19:30 Uhr | Oddisee

Oddisee hatte nämlich mit seinem Kollegen Olivier Daysoul & DJ Timmi Handtrix die Bühne betreten. Zu meinem Pech konnte ich die Jungs ja auf dem splash! leider nicht live sehen, aber das wurde erfolgreich auf dem Dockville nachgeholt und entsprechend zelebriert.
Oddisee gehört tatsächlich zu den Künstlern, die in meinen Augen leider viel zu underrated sind, aber ich denke er ist einer von den Guten, denen der Erfolg definitiv zusteht. Wenn man intelligenten und anspruchsvollen Rap macht, mit Texten die einen zum nachdenken bringen oder inspirierend wirken. Und wenn selbst Dein Dad die Musik laut pumpt und Deine Indie-Freundin sogar Ihre Anerkennung ausspricht, dann spricht wohl gar nichts mehr gegen die ultimative Hörempfehlung, oder? #yntht! Die Jungs & Mädels von der #yntht-Crew waren übrigens auch auf Klassenfahrt in Wilhelmsburg & haben dem Dockville einen kleinen Besuch abgestattet…

22:05 Uhr |MC Fitti:

Hahahaha – am schönsten ist es doch, wenn Du mit Deiner besten Freundin zu MC Fitti gehst und nur noch aus den Augenwinkeln siehst, wie sie die Augen verdreht und sich verzweifelt versucht den Konfetti vom Kopftuch zu wischen. Ich finde Fitti ja witzig und die meisten wissen auch, dass ich ein großer Fan vom Y.O.L.O 2.O Remix bin. Aber was mich wirklich enttäuscht hat, waren die ganzen Hipster-YOLO-SWAG Kiddies vor der Bühne. Ich glaube die Fraktion in der ersten Reihe hatte auch besonders viel Spaß daran, als ich anfing mir das ganze Konfetti aus dem BH zu fischen. Anyway. FestivalDiesDas… #yolo!

23:25 Uhr |DIE ORSONS

Sie sind und bleiben die beste Boyband der Welt! MOTHERFUCKIN‘ O! Wenn Du in den Pressebereich läufst um kurz W-LAN zu haben und von Bartek mit einem “MISS TWERK” und Küsschen auf die Wange begrüßt wirst, ist eh alles nur noch surreal. Was die Jungs auf der Bühne abliefern sowieso. Mit Stolz muss ich sagen, dass sie anscheinend das twerken geübt haben, denn bei der Bühnenperformance würde mächtig gewobbelt, was Mama den Jungs mit auf den Weg gab. Und das sah verdammt gut aus! Mindestens genauso gut: TUA’s Liveperformance am Keyboard zu Lagerhalle. Gänsehaut pur! Verlassen hast Du die die Großschot-Bühne mit einem strahlenden Lächeln und voller positiver Vibes. Denn die Jungs haben uns allen eine Schaukel gebaut, mit der wir vom  Dockville-Gelände aus Richtung Himmel schwingen konnten.
#WirHabenAlleSovielLiebeFürDieOrsons #Chimperator4Life

Dann war es also 12 und wir mussten auf Baauer warten. 2h. Also haben wir uns beim Nest ein lauschiges Plätzchen gesucht und Roman Caesar gekopfnicked. Gut so, denn es war die Ruhe vor dem nötigen Sturm bei BAAUER!

02:30 Uhr | BAAUER:

Ich bin ja meist skeptisch bei Amis, die Jungs sind unberechenbar, launisch und keiner weiß, was einen erwartet. Nachdem wir erstmal zur falschen Bühne geschickt wurde, pilgerten wir also zurück zum Maschinenraum, wo wir von Baauer empfangen wurden. So weit so gut. Einziger Nachteil. Ich wette, dass ich mit meinem 2.1 System mehr Krach fabriziere, als er. Fragt meine Nachbarn.
2. Nachteil, ich zitiere den Homes MTTRFCKR an dieser Stelle:

“Baauer hat ungefähr alles von Hudson Mohawke, einmal Jay Z und nix von sich gespielt. Perfekt also.”

Es war auf jeden Fall gut, ihn mal live gesehen zu haben. Muss aber gestehen, dass Dillon Francis, oder HudMo dass definitiv besser gemacht haben im Frühjahr.

Ab Richtung ShuttleBus & heim. Recap. Pt. II folgt yaw! Und wenn Ihr noch ein paar Bildaz mehr wollt, könnt Ihr mal hier vorbeischauen.

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